Digitales Lernen am Anton - www.saglh.de

Am Anton werden seit dem Schuljahr 2018/2019 neben der Online-Lernplattform Moodle auch eine Cloud sowie ein eigener E-Mailserver genutzt. Diese Dienste sind unter www.saglh.de zu erreichen und werden ausgiebig verwendet.

Alle Lerngruppen sowie das gesamte Kollegium sind über die eingerichteten E-Mailverteiler direkt erreichbar und Informationen können zügig weitergegeben werden. Der Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden ist somit jederzeit möglich.
Für jeden Kurs und jede Klasse gibt es pro Fach einen Moodlekurs, in welchem Materialien zum Unterricht eingestellt werden und welcher das zeitnahe Umstellen auf Distanzunterricht auch für einzelne Lernende ermöglicht.
In der schuleigenen Cloud steht jedem Mitglied der Schulgemeinde Speicherplatz zur Verfügung. Über sie werden größere Dateien ausgetauscht, z. B. zur Vorbereitung des digitalen Tages der offenen Tür.
Mit Jitsi Meet hat das Anton zudem eine auf den schuleigenen Servern installierte Plattform für Videokonferenzen.

Unsere internen Dienste ermöglichen es, dass Unterricht bei Quarantäne von Lernenden oder Lehrenden weiter gestaltet wird. Zudem sind sie inzwischen eine regelmäßig und selbstverständlich genutzte Ergänzung zum regelmäßigen Unterricht geworden.

Die Lehrerinnen und Lehrer erstellen Aufgaben, Erklärvideos, beantworten Fragen per E-Mail und stehen den Lernenden bestmöglich zu Seite.

Und wenn doch einmal eine Anmeldung nicht gelingt oder Fragen auftauchen, steht das EDV-Team den Fragestellern bei technischen- oder Passwortproblemen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder in der IT-Sprechstunde dienstags in der 1. großen Pause in Raum 207 zur Seite.
Auch von den Schülerinnen und Schülern gibt es ein neues Beratungsangebot. Die Medienscouts sind unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar und bieten dienstags in der 1. Stunde in Raum 209 eine Sprechstunde bei Fragen zu den genutzten Onlinediensten aus Sicht der Lernenden sowie zu sozialen Netzwerken an.

Wie arbeiten wir am Anton digital zusammen? - Präsentieren, Kollaborieren und Recherchieren am Anton

Die Gebrüder Grimm

Recherchieren, also Informationen z.B. im Internet suchen, Kollaborieren, also gemeinsam komplexe Aufträge so erledigen, dass zeiteffizient und gleichberechtigt gearbeitet wird, und Präsentieren, zum Beispiel digital über Beamer, sind Kompetenzen, die im zeitgemäßen Unterricht bedeutsam sind. Wir am Anton sind glücklich darüber, dass allen Lernenden die notwendigen Hard- und Softwareaspekte zur Verfügung stehen.

Wie kann man sich eine typische Anwendung vorstellen?

Im Deutschunterricht der Klasse 5 lernen die Kinder beispielsweise die Gebrüder Grimm als Märchenbuchherausgeber kennen. Ein typisches Arbeitsblatt fordert die Kinder zu drei Aufgaben auf:

  1. Erstelle einen Lebenslauf der Gebrüder Grimm. Achte dabei darauf, dass Du Jakobs und Wilhelms Lebensstationen getrennt voneinander erfasst.
  2. Das wichtigste Werk der Gebrüder Grimm im Bereich der Märchen sind „Grimms Hausmärchen“. Informiere Dich über den Aufbau, die Entstehung, die Veröffentlichung und die Herausgabegeschichte dieses Werkes.
  3. Die Gebrüder Grimm werden oft als Autoren der Märchen bezeichnet. Stimmt das? Informiere Dich, bevor Du die Frage beantwortest, über den Unterschied zwischen Erzähler, Autor und Herausgeber.

Üblicherweise bearbeiten die Lernenden den Auftrag arbeitsteilig, d.h. in einer 6er-Gruppe bearbeiten zwei Kinder Aufgabe 1, zwei Kinder Aufgabe 2 und zwei Kinder Aufgabe 3.

Nun zeigen sich die Vorteile der Digitalität!

  1. Die Kinder recherchieren mithilfe der schuleigenen Leih-iPads. Lernende der Klasse 5 haben am Anton noch keine eigenen BYOD-Geräte. Sechs Klassensätze iPads können aber entliehen werden.
  2. Ihre Ergebnisse tragen die Lernenden in einem gemeinsam genutzten Collabora-Dokument zusammen. Collabora ist ein Schreibprogramm, das ähnlich wie die bekannten Produkte LibreOffice oder Microsoft Word aufgebaut ist. Die Dateien werden aber auf unserem Server gespeichert und stehen so allen zugelassenen Anwender_innen zur Verfügung. Auf dieses Dokument können alle Lernenden der Gruppe also in Echtzeit und gleichzeitig zugreifen. Jedes Kind kann dieses Dokument mit den gleichen Rechten jederzeit bearbeiten. So entsteht ein gemeinsames Ergebnis, ohne dass Zeitverzögerungen durch das Abtippen oder Kopieren der anderen Aufgabenergebnisse den Lernfortschritt behindern.
  3. Natürlich möchten die Lernenden ihre Ergebnisse auch der ganzen Klasse präsentieren. Hierzu speichern sie das Dokument in einem Cloudordner, den sie sich mit ihrer Lehrkraft teilen. Die Lehrkraft kann nun das Dokument aufrufen und über den Beamer, der in jeder Klasse angebracht ist, allen präsentieren. Natürlich können auch Änderungen sofort live eingearbeitet werden. Wenn dies gewünscht ist, können alle Lernenden der Klasse das Dokument herunterladen und zum Lernen für eine Klassenarbeit nutzen – sie haben ja alle Zugriff auf den Ordner.

Medientraining der Klassen 5 und 6: WhatsApp, Instagram & Co. sicher nutzen

Medienworksho mit Herrn Wentzel

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch Herr Wentzel aus Münster zu uns an die Schule, um die Kids über die positiven und negativen Seiten der digitalen Welt zu informieren und sie in diesem Bereich zu stärken.

Im letzten Jahr musste das Medientraining coronabedingt leider ausfallen, somit kamen unsere ehemaligen Fünfer (die jetzigen Sechser) dieses Jahr in den Genuss und erhielten Ideen dazu, wie wichtig es ist, im Internet sicher zu surfen. Welche Risiken und Gefahren im Netz lauern und welchen Vorteil und Nutzen die digitalen Medien mit sich bringen. Alle Fünfer und Sechser absolvierten in ihren Klassenteams einen zweistündigen Workshop und hatten die Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern, gemeinsam in den Austausch zu kommen und etliche Fragen zu klären.

Wir freuen uns sehr, dass die Medientrainings in diesem Jahr stattfinden konnten.

Informieren, Präsentieren, Flanieren, Reflektieren: Bericht von der Schulinternen Lehrerfortbildung

 

Schulinterne Lehrerfortbildung

Sicher haben sich einige Spaziergänger_innen verwundert die Augen gerieben: Wieso wandern alle Lehrkräfte des Anton in mehr oder minder kleinen Teams angeregt diskutierend durch den Landschaftspark? Haben die denn alle frei?

Natürlich nicht! Denn die Wanderbewegungen durch den Landschaftspark waren Teil des schulinternen Fortbildungstags am Anton: Morgens stellten die Lehrkräfte sich gegenseitig in wechselnden Konstellationen konkrete Beispiele vor, wie der Unterricht mit digitalen Methoden für die Lernenden einen Mehrwert erhält. Beeindruckt sahen dabei Deutsch- und Englischlehrkräfte, wie im Sportunterricht Pulsmesser zur intelligenten und eigenverantwortlichen Trainingssteuerung eingesetzt werden, während z.B. die Sportlehrkräfte wiederum erfuhren, wie selbst erstellte Learning Apps bei der Wissenssicherung helfen können oder wie ein multimediales Reisetagebuch zum Thema „Amerika“ im Englischunterricht entsteht. „Es ist zunächst einmal interessant, zu sehen, welche tollen Ideen und Methoden die Kolleg_innen in den anderen Fächern umsetzen“, war Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt fasziniert und ergänzt: „Und meistens hat sich sofort eine Inspiration für den jeweils eigenen Unterricht ergeben.“

Diese Inspiration für den eigenen Unterricht bildete die Basis des zweiten Teils der Fortbildung: In fachähnlichen Gruppen tauschten sich die Lehrkräfte über das Gesehene und die mögliche Wirkung für den eigenen Unterricht beim Spaziergang aus. Auch hier wechselten die Konstellationen regelmäßig: „Die Vielfalt der Betrachtungswinkel tut gut! Es ist schön zu sehen, wie gemeinsame und individuelle Wege sich kreuzen und ein Mehrwert entsteht!“, findet auch Dirk Oertker, Fortbildungsbeauftragter am Anton.

Ihren Abschluss fand die Schulinterne Lehrerfortbildung mit einem von den MINT-Fachlehrkräften vielfältig zusammengestellten Buffet.

60 iPads ziehen in den Unterricht am Anton ein

iPad-Koffer

Das Anton hat jetzt 60 neue iPads, die in handlichen Boxen ihren Weg in den Unterricht finden können.

Elternbrief mit Informationen zum Start unseres BYOD-Projekts (Bring Your Own Device)

Informationsschreiben mit Anforderungen an die Geräte

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

nach vielen Besuchen an anderen Schulen, unzähligen Diskussionen im Arbeitskreis "Digitalisierung", im Lehrerzimmer und in den Mitwirkungsgremien starten wir nun in eine neue Phase der Digitalisierung am Anton.

In meinem Begleitschreiben erfahren Sie alles zum Thema "Bring Your Own Device", was soviel heißt wie "Bring dein eigenes Gerät mit". Wir möchten, dass Ihre Kinder mit ihrem eigenen Gerät, das sie sich selber aussuchen können, hier am Anton arbeiten darf. Der Einsatz ist freiwillig, wir sollen keinen Zwang oder Druck ausüben, wir geben kein bestimmtes Gerät vor. Wer im Unterricht nicht oder noch nicht mit einem eigenen Gerät arbeiten will, wird keine Nachteile haben. Bei Finanzierungsschwierigkeiten können wir sicherlich mit dem Förderverein ins Gespräch kommen, gerne unterstützen wir auch Anträge über das Bildungs- und Teilhabepaket. Es gibt natürlich bei Firmen auch die Möglichkeit eines Ratenkaufs.

Wir hoffen, dass dies auf Ihre Zustimmung trifft.

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Hüttenschmidt

Ergänzung vom 29.8.21:

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

einige Nachfragen von Eltern haben mir gestern gezeigt, dass mein Anschreiben zu BYOD einen Fehler enthält und dass einige Stellen unklar waren. Das tut mir leid.

Daher schicke ich Ihnen heute das überarbeitete Informationsschreiben und hoffe, dass damit alles klar wird.

Wichtig: 32 GB sind völlig ausreichend für ein Tablet in der Schule. Eine stoßsichere Schutzhülle sowie ein Eingabestift sind aus meiner Sicht notwendig.

Die Schülerinnen und Schüler, die am Anton bereits mit Tablets arbeiten, sehe ich fast nur mit einem Stift schreiben.

Bereits vorhandene Geräte können einfach mitgebracht werden, auch wenn sie die Anforderungen nicht erfüllen. 

Und noch einmal: Die Nutzung ist freiwillig. 

Sollten Sie noch Fragen haben, melden Sie sich gerne.


Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Hüttenschmidt

Unser Online Elternabend zum Thema „Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen an weiterführenden Schulen“ am 20.04.2021

Mit zunehmendem Alter der Kinder werden die Anforderungen an die Medien- und Erziehungskompetenz der Eltern immer höher. YouTube, Snapchat und andere soziale Medien gewinnen zunehmend an Bedeutung für die Heranwachsenden. Ein Leben ohne Smartphone können sich viele nicht mehr vorstellen. Hier als Eltern den Überblick zu behalten, fällt nicht immer leicht.

Johannes Wentzel, Medienreferent aus Münster, hat in einem Online Elternabend Einblicke in die Faszination der digitalen Lebenswelt der Kinder gegeben. Hierzu wurden verschiedene Apps, Spiele, Risiken und Gefahren des Internets beleuchtet. Zudem waren Regeln zur Handynutzung, Möglichkeiten, Gefahren und Risiken, die den Kindern im Netz begegnen können, ein Thema. Darüber hinaus hatten die Eltern Gelegenheit, Fragen zu stellen und auch gemeinsam in einen Austausch zu kommen. Ein Fazit des Abends war sicherlich, die Kinder nicht alleine im Netz zu lassen. Mit ihnen gemeinsam Spiele oder Videos anzuschauen, sich auch von den Kindern mal etwas erklären zu lassen und gemeinsam Vereinbarungen abzustimmen, wann und wie das Smartphone genutzt werden kann. Sicher gibt es auch technische Filter, Sperrungen, etc., diese ersetzen allerdings nicht die persönliche Auseinandersetzung innerhalb der Familie im Umgang mit den digitalen Medien.

Unterstützt wurde der Online Elternabend von der Landesanstalt Eltern und Medien NRW. Herzlichen Dank allen Beteiligten!!!

Medienscouts arbeiten mit Moodle - Workshop der Landesanstalt für Medien

Medienscouts Moodle

Die Medienscouts des Antons haben an einem Workshop der Landesanstalt für Medien teilgenommen. Ziel des Workshops ist es, den Medienscouts ein Tool an die Hand zu geben, mit dem sie ihre Inhalte über einen Onlinekursraum präsentieren können. Bisher haben die Lernenden die Moodle-Plattform immer nur aus Sicht eines Teilnehmenden wahrgenommen. Durch den Workshop haben sie Moodle als Tool zur aktiven Gestaltung von Inhalten kennengelernt.