Auslandsaufenthalte

Welche Regelungen sind zu Auslandsaufenthalten vorgesehen ?

Auslandsaufenthalte (APO GOSt § 4) können wie bisher üblich in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe stattfinden. Ein Antrag auf Beurlaubung ist bei der Schulleitung zu stellen. Bei entsprechenden Leistungen (s.u.) kann nach Rückkehr der Einstieg in die Qualifikationsphase erfolgen. Der mittlere Schulabschluss wird in diesem Fall nach erfolgreichem Durchgang durch das erste Jahr der Qualifikationsphase erworben. Ein Auslandsaufenthalt kann ebenso im Anschluss an die Einführungsphase erfolgen. In diesem Fall wird das Jahr eingeschoben, d.h., nach Rückkehr erfolgt der Eintritt in das erste Jahr der Qualifikationsphase. Und natürlich kann ein Auslandsjahr auch nach dem Abitur durchgeführt werden.

Erfahrungsbericht aus Ecuador – In der Welt zuhause

Laurenz in Ecuador

Am Anfang entschied ich mich gegen das Auslandsjahr, da ich das Schuljahr nicht überspringen und meine Freunde sowie Familie nicht verlassen wollte. Doch dann wurde mir klar, dass die Chance auf ein solches Jahr einmalig ist. Auf einer Infoveranstaltung des Rotary-Vereins bin ich auf ehemalige Austauschschüler getroffen, die mir Mut gemacht haben. Also bin ich letztendlich zum Entschluss gekommen und bewarb mich für ein Auslandsjahr in Lateinamerika. Das Land war mir eigentlich egal, aber ich wusste, dass es etwas Exotisches sein sollte, was man so niemals in Europa vorfinden würde. Daher kam mir das kulturreiche Land Ecuador geradezu gelegen.

Mein Jahr in England

Nina Schräer, EF, berichtet von ihren Erfahrungen an einer englischen Schule

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Letztes Schuljahr habe ich im Rahmen eines Auslandsjahres eine Privatschule in Nordengland besucht. Der Ort Scarborough liegt an der Ostküste direkt am Meer und hat über 50.000 Einwohner. Meine Schule hieß Scarborough College und hatte ungefähr 420 Schüler, davon um die 80 Internatsschüler aus aller Welt.

Isabel berichtet aus Peru

Hallo, ich heiße Isabel und würde jetzt eigentlich in die EF gehen, allerdings habe ich mich entschlossen einen Schüleraustausch mit Rotary zu machen. Ein ganzes Jahr lebe ich nun in verschiedenen Gastfamilien in Lima, der Hauptstadt Perus.

Das Leben hier ist ganz anders als in Olfen. In Lima leben fast 10 Millionen Menschen und dementsprechend ist der Verkehr. Richtige Regeln gibt es nicht, jeder fährt wie er will und  ständig wird gehupt. Wenn man irgendwo hin will, bestellt man sich entweder ein Taxi für wenige Soles oder nimmt ein Mikro, ein kleiner Bus für wenige Centimos. Ein Euro entspricht übrigrens 3,4 Soles. Und an die Olfener: Nach einer Fahrt im Mikro werdet ihr euch nie wieder über den Krüppelbus beschweren! Und an die Eltern: Nach einer Fahrt im Mikro werdet ihr euch nie wieder beschweren, wie „voll“ die Schulbusse sind!

Hier geht es zu Isabels vollständigem Artikel.