Jahrgangsstufe 9 besucht Veltins-Arena – Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Vergangenheit anhand eines Bundesligisten

9er Klassen bei Schalke

Wir waren heute von 9:00 Uhr bis 13:50 Uhr mit der 9ten Stufe des St. Antonius-Gymnasiums in Gelsenkirchen und haben die Veltins-Arena besucht (Stadion von Schalke 04).

Zuerst haben wir erfahren, wie es für den Verein in der Zeit des Nationalsozialismus war. Anhand einer Präsentation wurde uns erklärt, welchen Einfluss diese Zeit auf den Verein hatte und woher die Schalker Spieler von Früher kamen. Erst war Fußball nur ein Sport der Gymnasiasten. An Fußball Interessierte aus der Arbeiterklasse konnten aus Mangel an Freizeit diesen Sport nicht ausüben. Aber nach dem 1. Weltkrieg hatte sich dies geändert. Die Menschen hatten geregelte Arbeitszeiten, somit konnten alle in ihrer Freizeit Fußball spielen. Schalke 04 wurde von Arbeitern der Zeche gegründet. Es kamen Menschen aus ganz Deutschland, um in Gelsenkirchen zu arbeiten und somit spielten sie dort auch Fußball. Die Fußballspieler des FC Schalke 04 wurden in der Zeit des Nationalsozialismus 6 mal Deutscher Meister und wurden von Hitlers Partei „unterstützt“.

Nach der Präsentation haben wir die Veltins-Arena besichtigt: Wir durften auf den Sitzen des Stadions Platz nehmen und dabei wurde uns kurz die Historie des Stadions erklärt. Danach gingen wir in den Presseraum, in dem sonst die Spieler und Trainer nach einem Spiel interviewt werden. Wir haben eine Pressekonferenz nachgestellt und ein paar von uns haben sogar wie „echte Spieler“ Fragen beantwortet. Anschließend haben wir uns die Kabinen und den Spielertunnel angesehen, wo sich sonst die Profis vor dem Spiel aufhalten und auf den Platz laufen. Außerdem hat uns unser Stadionguide den ausgefahrenen Rasen gezeigt. Um 12:30 Uhr sind wir wieder mit dem Bus nach Lüdinghausen gefahren. Diese Tour hat uns viel Spaß gemacht und den Zusammenhalt der 9ten Stufe gestärkt. Und gelernt haben wir auch noch etwas.

Jahrgangsstufe 9 besucht Veltins-Arena – Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Vergangenheit anhand eines Bundesligisten