Anton-Schüler und -Schülerinnen erwarben Cambridge-Zertifikat

Anton-Schüler und -Schülerinnen erwarben Cambridge-Zertifikat

 

Bereits im Dezember stellten sich fünf Teilnehmer:innen des Anton-Kurses zur Vorbereitung auf das  Cambridge Certificate of Advanced English (CAE) den anspruchsvollen Prüfungsaufgaben zum Erwerb dieses internationalen Sprachenzertifikats. Die Durchführung der Prüfungen erfolgte in Kooperation mit der Volkshochschule Münster, die mit der Koordination der Cambridge-Prüfungen an mehreren Schulen in der Region betraut ist.

Alle fünf waren erfolgreich und konnten nun ihre Urkunden von Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt entgegennehmen. Das Zertifikat öffnet den SchülerInnen nach dem Abitur den Zugang zu einem Studium an vielen englischsprachigen Universitäten in der ganzen Welt. Auch die Personalchefs zahlreicher multinationaler Unternehmen akzeptieren bei der Auswahl qualifizierten Manager-Nachwuchses das CAE als Sprachnachweis.

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Anton-Schüler und -Schülerinnen Jannes F., Aliyah H., Juliane O., Freya L. und Hannes H. mit Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt und Kursleiterin Sabine Düstersiek nach der Übergabe der Cambridge-Zertifikate.

“The Hate you Give” - Workshop an der Ruhr-Uni zum Thema Alltagsrassismus

 “The Hate you Give” - Workshop an der Ruhr-Uni zum Thema Alltagsrassismus

Wir, der Englisch Leistungskurs der Q1 von Frau Kastrup, sind am vergangenen Dienstag zur Ruhr-Universität in Bochum gefahren, um an einem englischsprachigen Workshop über Rassismus teilzunehmen. Der Name des Workshops lautete “Thug Life”, was für “The Hate you Give” steht und der Titel eines Tupac-Albums, als auch eines populären Romans von Angie Thomas ist.

Die Protagonistin des Romans ist die 16-jährige Starr, die den Tod ihres Freundes Khalil verarbeiten muss, der aus rassistisch motivierten Gründen von einem Polizisten erschossen wurde. Dies passte sehr gut zu unserer aktuellen Unterrichtsreihe, in der wir uns auf Rassismus und soziale Ungerechtigkeit fokussieren. Aus diesem Grund haben wir uns mit Frau Kastrup dazu entschieden das Angebot des Alfried Krupp-Schülerlabors wahrzunehmen und zur Ruhr-Uni zu fahren.

Dort angekommen konnten wir zunächst einmal einen Blick auf den Campus werfen, was uns auch einen Einblick in die Möglichkeiten nach dem Abitur verschafft hat. Zuerst wurden uns die ersten Seiten des Romans vorgelesen, die in das Thema eingeleitet haben. In kleinen Gruppen konnten wir Textausschnitte zusammenfassen und dem Kurs vortragen. Danach haben wir uns mit Alltagsrassismus, der für unzählige nicht-weiße Menschen auf der Welt jeden Tag Realität ist, beschäftigt. Die Gruppen haben verschiedene Aspekte des Überbegriffes ‘Rassismus’, wie zum Beispiel Weiße Fragilität oder Systemischer Rassismus, bearbeitet und einen Zusammenhang mit dem Buch hergestellt. Dabei haben wir über unser Thema recherchiert, diskutiert und nachgedacht. Nach einer einstündigen Pause, in der wir uns mit dem Campus näher vertraut machen konnten, haben wir unsere zuvor erarbeiteten Themen präsentiert. Wir haben die Ursache und Wirkung von Rassismus erlernt und wie wir zu Antirassist*innen werden können. Im Laufe des Workshops haben wir uns viel untereinander ausgetauscht und Feedback für unsere Arbeit bekommen.

Insgesamt war die Exkursion sehr lohnenswert, da wir verschiedene Facetten des Alltagsrassismus näher kennengelernt haben. Durch den Einblick in das Buch “The Hate you Give” wurde starkes Interesse erweckt es selbst zu kaufen und zu lesen, um sich mehr mit dem Thema Rassismus wie auch rassistische Kapitalverbrechen auseinanderzusetzen. Für uns als Kurs war es eine tolle Möglichkeit, aus dem Klassenzimmer zu kommen und gleichzeitig auf kreative Art und Weise zu lernen.

Besuch im Englischunterricht der Klassen 8a und 6e

 Besuch im Englisch-Unterrichts

Das sagt die Klasse 6e zum Besuch:

„Heute hat uns der Amerikaner Gary, ein Freund von Herrn Tilmann, besucht. Er ist ein sehr lustiger und sympathischer Typ, der uns all unsere Fragen beantworten konnte. Es hat uns großen Spaß gemacht, mit ihm zu reden. Seine Geschichten waren sehr unterhaltsam. Wir haben eine Menge über Amerika und das Leben dort gelernt. Frau Peckrun und wir waren begeistert, dass wir uns nach zwei Jahren Englischunterricht am Anton ohne Probleme mit einem amerikanischen Muttersprachler unterhalten können, obwohl wir viele Vokabeln nicht kannten und Amerika bisher auch noch kein Thema im Unterricht war. Thank you Gary, it was a pleasure to have you at the Anton!“

Ausgezeichnete Englischkenntnisse dokumentiert: Zwölf Anton-Schüler_innen erwarben Cambridge-Zertifikat

Anton-Schüler_innen (Yago B., Ana B., Tatiana B., Patricia F., Katharina G., Laurenz H., Milea H., Lorenz J., Pepe K., Luis R., Julius S. und Mathilde Z.) mit Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt und Kursleiterin Sabine Düstersiek nach der Übergabe der Cambridge-Zertifikate.

Bereits im vergangenen Dezember stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 des St. Antonius-Gymnasiums den anspruchsvollen Aufgaben der Cambridge Advanced English-Prüfung. In diesem Schuljahr wurde die Geduld der Prüflinge beim Warten auf die Zertifikate allerdings auf eine besondere Probe gestellt, denn als Folge des Brexit hingen die Urkunden - wie andere Importe aus dem Vereinigten Königreich auch - erst einmal beim Zoll fest.

Aber nun steht fest: Alle haben bestanden! Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt überreichte den Teilnehmenden ihre wohlverdienten Zertifikate und freute sich mit ihnen über den Erfolg.

Für den Erwerb dieses international anerkannten Sprachnachweises mussten die Prüflinge ihre Fähigkeiten in den Bereichen Lese- und Hörverstehen, Schreiben und Sprechen, Wortschatz und Grammatik unter Beweis stellen. Da das Anforderungsniveau nur wenig unter einer muttersprachlichen Sprachbeherrschung angesiedelt ist, feilten die Kandidat:innen ein Jahr lang während eines Vorbereitungskurses unter der Leitung von Englischlehrerin Sabine Düstersiek diszipliniert an ihren Fähigkeiten. Die Durchführung der Prüfungen erfolgte in Kooperation mit der Volkshochschule Münster, die mit der Koordination der Cambridge-Prüfungen an mehreren Schulen in der Region betraut ist.

Das Zertifikat öffnet den Schüler_innen nach dem Abitur den Zugang zu einem Studium an vielen englischsprachigen Universitäten in der ganzen Welt. Auch die Personalchefs zahlreicher multinationaler Unternehmen akzeptieren bei der Auswahl qualifizierten Manager-Nachwuchses das CAE als Sprachnachweis.

 

Auf dem Bild: Anton-Schüler_innen (Yago B., Ana B., Tatiana B., Patricia F., Katharina G., Laurenz H., Milea H., Lorenz J., Pepe K., Luis R., Julius S. und Mathilde Z.) mit Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt und Kursleiterin Sabine Düstersiek nach der Übergabe der Cambridge-Zertifikate.

Ein Englisch-Projekt der bilingualen Klasse 5e

Ein Englisch-Projekt der bilingualen Klasse 5e
Ein Englisch-Projekt der bilingualen Klasse 5e

Anton goes digital - Picture Stories mit der App Book Creator erstellen

 
Die 7e erstellt Picture Stories mit Book Creator 
 

„I like the project and our digital product“, da waren sich die Schülerinnen und Schüler der 7e in der abschließenden Feedbackabfrage des Unterrichtsvorhabens Solving a conflict: from a role play to a picture story einig. In Gruppen hatten sie zunächst ein Rollenspiel zu alltäglichen Konfliktsituationen geschrieben und präsentiert; Arbeitsschritte, mit denen die Lerngruppe vertraut ist. Diesmal galt es aber im Anschluss mithilfe unserer schuleigenen iPads ein digitales Produkt entstehen zu lassen.

Nach kurzem Kennenlernen und Ausprobieren der zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten des Werkzeugs Book Creator entwarfen die Gruppen zunächst ein Storyboard als Planungsgrundlage für die Bildergeschichte. „Sollen wir mit gemalten Bildern arbeiten oder doch lieber mit Spielfiguren? Können wir Fotos von unseren Mitschülerinnen und Mitschülern verwenden oder müssen wir vorher das Einverständnis der Fotografierten einholen? Muss ich die Datei sichern, bevor ich sie in die Cloud hochlade? Ach ja, haben wir auch Conditional Sentences und die Phrases for Compromising benutzt?“ Fragen über Fragen. Schnell wurde deutlich, dass bei der digitalen Gestaltung nicht nur technische Kompetenz und Kreativität gefragt war, die Umsetzung musste darüber hinaus verantwortungsvoll und reflektiert erfolgen. Anforderungen, denen sich die 7e gerne stellte. Die Ergebnisse der Gruppen können sich sehen lassen.

Ein Beispiel ist hier in der Anton-Cloud anzusehen.

Die 7e erstellt Picture Stories mit Book Creator

 

Von nigerianischen Amazonen und Bratkartoffeln mit Spiegelei

 

Besuch von Josephat Obodo

Seit einigen Wochen schon beschäftigt sich der Englisch LK von Frau Düstersiek mit dem Thema Nigeria, u. a. mit der Geschichte und den verschiedenen Kulturen des Landes. Außerdem wurde die Ungleichheit zwischen der armen und reichen Bevölkerung mit besonderem Blick auf die Millionenstadt Lagos thematisiert.

Um den SchülerInnen diese Themen näher zu bringen, lud die Englisch-Referendarin Frau Overhage einen nigerianischen Bekannten in den Unterricht ein. Josephat Obodo kam im Rahmen eines Austausch-Programms der katholischen Kirche vor ca. 9 Jahren nach Münster, wo er als Priester in der Katholischen Hochschulgemeinde tätig ist. Zunächst hielt unser Gast einen kurzweiligen Vortrag in englischer Sprache über die „Amazons of Nigeria“, also die starken nigerianischen Frauen, bei dem er besonders den problematischen Einfluss der britischen Kolonialisierung auf die traditionell starke Rolle der Frauen hervorhob. Um den SchülerInnen die Kulturen des Landes zu verdeutlichen, bekleidete er einige von ihnen mit traditionellen Kleidungsstücken und erklärte die Bedeutung der verschiedenen Stoffmuster.

Schließlich beantwortete Herr Obodo detail- und anekdotenreich eine Vielzahl von Fragen, die zuvor von den Schülern und Schülerinnen gesammelt worden waren. Von Fußball über deutsche und nigerianische Lieblingsgerichte, nigerianischen Rap und die als „Nollywood“ bezeichnete nigerianische Filmindustrie reichte der Bogen bis hin zu Fragen zur aktuellen politischen Lage in Nigeria. So kamen auch die Themen Korruption, jüngste Einschränkungen der Meinungsfreiheit sowie der Kampf gegen die Terrororganisation Boko Haram zur Sprache.

An der Begeisterung, mit der Herr Obodo dem Englisch-Kurs Rede und Antwort stand, wurde besonders deutlich, dass er sehr stolz auf sein Heimatland ist und große Hoffnung hat, dass sich die Probleme Nigerias in der Zukunft lösen lassen werden. Besonders hob er in diesem Zusammenhang die Kreativität und das Engagement gerade der nigerianischen Jugend hervor.

Mit seiner umfassenden Landeskenntnis und einem erfrischenden Humor sorgte Herr Obodo dafür, dass die SchülerInnen viel aus den zwei Stunden mitnehmen konnten. Zum Schluss hatte unser Gast auch noch eine Botschaft an seine deutschen ZuhörerInnen: „Relaaaax! You Germans are much too serious. Life is sweet.“