Geschichte

  • "Ich: Anne" - Theateraufführung zu Anne Frank gegen Antisemitismus

    Am vergangenen Mittwoch, den 22. Juni wurde in der Aula des St.-Antonius-Gymnasiums das Theaterstück „Ich: Anne“ aufgeführt.

    Das 2-Personen-Ensemble der Kulturschule Leipzig präsentierte das 50-minütige Stück über Anne Frank vor 200 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 und 8.

    Das Theaterstück ist Teil des Gedenk- und Kulturprogramms der Schule. Mit dem Gedenken an Anne Frank (Gedenktag 12.6.) sieht sich die Schule in der Pflicht, neben der Information und des historischen Erinnerns an den Nationalsozialismus und des Einzelschicksals an Anne Frank, junge Menschen für Antisemitismus und Ausgrenzung zu sensibilisieren.

    Eine anschließende Reflexion und Fragerunde rundete die 2-stündige Veranstaltung ab.

    Die befragten Schüler der 7e und 7b votierten im Anschluss dafür, auch nachfolgenden Jahrgängen die Aufführung zu ermöglichen.

  • „Deutsche Einheit als Geschenk“ - Zeitzeugenforum zur deutschen Wiedervereinigung am St. Antonius Gymnasium

     

    „Deutsche Einheit als Geschenk“ - Zeitzeugenforum zur deutschen Wiedervereinigung am St. Antonius Gymnasium   „Deutsche Einheit als Geschenk“ - Zeitzeugenforum zur deutschen Wiedervereinigung am St. Antonius Gymnasium 

    Am Donnerstag, den 22. September, nahmen die Q1 und Q2 des St. Antonius Gymnasiums, sowie weitere BesucherInnen am Zeitzeugenforum zur deutschen Wiedervereinigung teil. Die Zeitzeugen waren Herr Bickhardt, Frau Hübner und Herr Doktor Eisel.

    Um 18 Uhr gab es zum Einstieg in die Veranstaltung eine Umfrage, welche Wörter man mit der deutschen Wiedervereinigung verbindet. Häufig genannt wurde hierbei der Mauerfall, die DDR und die BRD.

    Anschließend kam Herr Doktor Eisel, welcher der stellvertretende Leiter des Kanzleramtes unter Helmut Kohl war, zu Wort und berichtete von der Zeit vor, sowie von dem Tag des Mauerfalls. Besonders prägnant war hierbei der Anruf, von dem er erzählte, bei dem Helmut Kohl die Nachricht erhielt „Herr Bundeskanzler, die Mauer ist aufgemacht worden“, da er selbst zu dem Zeitpunkt eine Rede hielt.

    Als Nächstes schilderte Herr Bickhardt, einer der Gründer der Bürgerbewegung „Demokratie“, sein Leben in der DDR, das von Widerstandshandlungen geprägt war. Schon in jungem Alter erkannte er das Unrecht der Politik, unter anderem aufgrund seiner fünf aus dem Osten geflüchteten Familienmitglieder. Er stand immer für den Widerstand ein und trug auch dazu bei, dass die Wahlfälschung der SED in der DDR aufgedeckt wurde.

  • Aus den WN: "Frieden ist ein Geschenk" - Gedenken an die Märzrevolution 1848 am St.-Antonius-Gymnasium

    Aus den WN: Frieden ist ein Geschenk
  • Aus den WN: Filmseminar am „Anton“ - Wie man Propaganda entlarvt

    Aus den WN: Filmseminar für die Q2
  • Aus den WN: St.-Antonius-Gymnasium: Statement zum Thema Antisemitismus - Videos gegen das Vergessen

    St.-Antonius-Gymnasium: Statement zum Thema Antisemitismus - Videos gegen das Vergessen
  • Einladung zum Nachtreffen der Gedenkstättenfahrt nach Dresden

    EinladungGedenkstättenfahrt

  • Feierliche Eröffnungspräsentation der KreativWand - Antons Projektgruppe stellt ihr Mauer-Kunstwerk öffentlich vor

    Feierliche Eröffnungspräsentation der KreativWand - Antons Projektgruppe stellt ihr Mauer-Kunstwerk öffentlich vor

    Ein wirkliches Gemeinschaftsprojekt Lüdinghauser Schulen ist vollbracht. Als Ergänzung der originalen Berliner Mauerstücke, die auf einer Grüninsel an der Seppenrader Straße ihre Heimat gefunden haben, sind jetzt die im vorigen Schuljahr entstandenen begleitenden Teilstücke montiert und gewissermaßen „enthüllt“ worden. Die Lüdinghauser Schulen hatten diese gestaltet, um zu dem historischen Mahnmal einen Bezug zum Heute entstehen zu lassen. Hierbei ist das großflächige Werk der Anton-Schüler_innen und -Schüler der heutigen Jahrgangsstufe 11 in dem dreiteiligen Gesamtkunstwerk mittig angebracht. Bürgermeister Mertens lobte ausdrücklich die gestalterischen Ideen der Anton-Gruppe. Sie hat die Mauerstücke in ihrem Projekt plastisch-bildhaft aufgegriffen, ihnen eine Skyline aus global bedeutsamen Bauten als Hintergrund zugefügt und im graffiti-Stil bedeutsame Schlagworte notiert, mit denen die Gruppe ihre Sorge um Freiheit für jeden Menschen ausdrücken möchte. „Für uns war es wichtig, ein Statement zu setzen, etwas zu erschaffen das aufrüttelt und gleichzeitig neu ist. Unser Ziel war es, den Blick auf die gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit zu lenken und die Zivilcourage und Solidarität in diesem Kontext zu unterstreichen“, tragen die vier Vertreter der 15 Gruppenmitglieder, Annalena A., Tim L., Alian L. und James P. in der Feierstunde vor.  „Vorurteile“, „Rassismus“, „Diskriminierung“, „Terrorismus“ und „Homophobie“, also Begriffe, die uns von einer „freien“ Welt trennen“, wurden auf unsere Mauer aufgetragen. Aber es gibt Hoffnung: Ein deutlicher Riss in der Anton-Mauer zeigt, dass „mentale Barrieren des Hasses“ auch überwindbar sind, oder in Teilen bereits überwunden wurden.

  • Festschrift "125 Jahre St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen" erschienen

    Festschrift zum Jubiläum

    Im Jubiläumsjahr 2021 freuen wir, das St.-Antonius-Gymnasium, uns über das Erscheinen der umfangreichen Festschrift „125 Jahre St.-Antonius-Gymnasium Lüdinghausen“, die spannende und faszinierende Einblicke in die bewegte Vergangenheit unserer Schule und in das heutige Schulleben ermöglicht.

    Der Erwerb ist über die Drei-Burgen-Buchhandlung sowie das Stadtmarketing Lüdinghausen in Lüdinghausen möglich.

    Viele Unternehmen und private Spenden in Lüdinghausen und Umgebung haben uns geholfen, den Druck mitzufinanzieren. Ganz herzlichen Dank dafür!

    Nur so ist es uns möglich den Verkaufspreis von 12,-€ zu ermöglichen.

    Allen Lesern und Leserinnen wünschen wir eine unterhaltsame Lektüre!

  • Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus - 27. Januar

    Zum Holocaust-Gedenktag

    Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Schulgemeinde,

    „Das Geheimnis der Erlösung ist die Erinnerung."

    Das ist ein Zitat aus dem Talmud, einem der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Und genau das wollen wir heute tun:

    Uns erinnern, an Menschen, die aufgrund einer willkürlichen Definition von Rasse verfolgt wurden.

    Erinnern, an Menschen, die wegen ihres Aussehens oder ihrer Herkunft sterben mussten.

    Erinnern, an die Millionen von Menschen, die wegen ihrer Religion oder Überzeugung ermordet wurden.

    Erinnern, an die Opfer des Nationalsozialismus.

  • Grüße der 9. Klassen aus Berlin

    Die 9. Klassen vor dem Konzentrationslager Sachsenhausen

    Die Jahrgangsstufe 9 besuchte im Rahmen ihrer Klassenfahrten nach Berlin auch das Konzentrationslager Sachsenhausen. Viele nachdenkliche Stimmen waren zu hören.

  • Jahrgangsstufe 9 besucht Veltins-Arena – Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Vergangenheit anhand eines Bundesligisten

    9er Klassen bei Schalke

    Wir waren heute von 9:00 Uhr bis 13:50 Uhr mit der 9ten Stufe des St. Antonius-Gymnasiums in Gelsenkirchen und haben die Veltins-Arena besucht (Stadion von Schalke 04).

    Zuerst haben wir erfahren, wie es für den Verein in der Zeit des Nationalsozialismus war. Anhand einer Präsentation wurde uns erklärt, welchen Einfluss diese Zeit auf den Verein hatte und woher die Schalker Spieler von Früher kamen. Erst war Fußball nur ein Sport der Gymnasiasten. An Fußball Interessierte aus der Arbeiterklasse konnten aus Mangel an Freizeit diesen Sport nicht ausüben. Aber nach dem 1. Weltkrieg hatte sich dies geändert. Die Menschen hatten geregelte Arbeitszeiten, somit konnten alle in ihrer Freizeit Fußball spielen. Schalke 04 wurde von Arbeitern der Zeche gegründet. Es kamen Menschen aus ganz Deutschland, um in Gelsenkirchen zu arbeiten und somit spielten sie dort auch Fußball. Die Fußballspieler des FC Schalke 04 wurden in der Zeit des Nationalsozialismus 6 mal Deutscher Meister und wurden von Hitlers Partei „unterstützt“.

  • Kinoseminar zur NS-Propaganda

    Kinoseminar zu NS-Propaganda

    Am Freitag, den 10.06.2022, besuchte die Q1 ein Kinoseminar zum Thema NS-Propaganda im Cinemotion in Lüdinghausen. Geschaut wurde der Vorbehaltsfilm „Jud Süß“, welcher 1945 von den Alliierten als NS-Propagandafilm klassifiziert wurde. Ermöglicht wurde das Kinoseminar durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau- Stiftung, bei welcher sich die ehemaligen Verbotsfilme seit 1966 in Bestand finden.

    Das Seminar begann mit einer Einführung dazu, was Propaganda generell ist von Herrn Klingelhöfer, Mitarbeiter des Instituts für Kino- und Filmkultur. Dann wurde das Cover des Films „Jud Süß“ auf Propaganda untersucht. Ebenso wurde erläutert, wann das NS-Regime besonders von Propaganda Nutzen machte.

    Nachdem letzte Anregungen für die gemeinsame Analyse nach dem Film gegeben wurden, wurde der Film gezeigt.

    Die Analyse danach zeigte zwar, dass die Meinungen zum Film gespalten waren, jedoch auch die gemeinsame Überraschung darüber, wie schnell Menschen beeinflusst werden können. Die SchülerInnen konnten problemlos nahezu alle Mittel der Propaganda sowie deren Wirkungen nennen. Es waren sich allerdings alle einig, dass ein Propaganda-Film starken Einfluss auf jemanden haben kann, wenn man ihn nicht als Propagandafilm erkennt, wie es in der NS-Zeit der Fall war. Eine Schülerin sagte: „Mich hat es überrascht, wie wenig man von dem Einfluss des Films auf einen mitbekommt. Hätten wir diesen Film nicht als Teil eines Seminars geguckt, wäre es wahrscheinlich den meisten gar nicht aufgefallen, dass dies ein Propaganda-Film ist.“

    Das Kinoseminar war dementsprechend eine gelungene Aufklärung über den Einfluss von Propaganda zur NS-Zeit, und diente auch dem Sensibilisieren für anderweitige Propaganda, die auch noch heutzutage genutzt wird.

     

  • Nachtreffen der Gedenkstättenfahrt nach Dresden

     

    Nachtreffen zur Gedenkstättenfahrt nach Dresden

    33 Schüler und Schülerinnen der EF des St. Antonius Gymnasiums haben im September letzten Jahres an einer viertägigen DDR-Gedenkfahrt nach Dresden teilgenommen. Organisiert und geleitet wurde diese von Johannes Kretschmer und Lena Fredebölling.

    Die Schüler/-innen wurden schon im Voraus von den Zeitzeuginnen Regina Labahn, Inge Naumann und Monika Schneider unterstützt und auch bei der Fahrt waren die Zeitzeuginnen dabei und haben die Schüler/-innen bei jedem Schritt begleitet.

    Die drei Zeitzeuginnen waren ehemalige politische Gefangene, welche über längere Zeit unter menschenunwürdigen Bedingungen in der DDR im Frauengefängnis Hoheneck inhaftiert waren. Gemeinsam mit den Schüler/-innen haben sie Hoheneck besichtigt und von ihren persönlichen Erfahrungen und Eindrücken berichtet.

    Am 10.05.2022 wurde im St. Antonius Gymnasium ein Nachtreffen angesetzt. Bei diesem haben die Teilnehmer/-innen und auch die Zeitzeuginnen ihre letzten Gedanken und Erfahrungen zur Fahrt mit Familienmitgliedern, Freunden und Leuten, die sich für das Thema interessieren, geteilt. Als Einleitung und Impuls wurde eine kurze Dokumentation gezeigt, bevor die Schüler und Schülerinnen selbst die Möglichkeit ergriffen Präsentationen zu verschieden Teilgebieten der DDR in Form eines sogenannten Gallery-Walks in der Schule zu präsentieren. Abschließend gab es einen spannenden Austausch zwischen Publikum und den Zeitzeuginnen, bei welchem nun auch das Publikum die Gelegenheit hatte noch offene Fragen zu stellen. Geleitet wurde der Abend von Nick Hansen und Luise Drees.

  • Propaganda, Lügen und Gewalt: Geschichts-Leistungskurs besucht „Villa ten Hompel“

    Besuch des Geschichtsleistungskurses in der Villa ten Hompel

    Am Freitag, dem 03. Dezember 2021, besuchte der Geschichts-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q2 den Geschichtsort „Villa ten Hompel” in Münster.

    Nach der Begrüßung durch die drei Referentinnen ging es zunächst um die Familie ten Hompel, die ursprünglich in der Villa wohnte, bevor der Familienvater aufgrund von Steuerhinterziehung im Jahr 1939 nach Bayern zog. Ab 1940 wurde die Villa mit ihren 60 Zimmern zum “Sitz der Ordnungspolizei” im Wehrkreis IV, auf deren häufig verschwiegenen oder in Vergessenheit geratenen Verbrechen der Fokus des Thementages mit dem Titel “Völkisches Westfalen” lag.

    Nach dieser Einführung ging es mit einem kurzen Video weiter, das zeigte, wie es in der Weimarer Republik möglich war, diesen ersten Versuch einer deutschen Demokratie zum Scheitern zu bringen: Die Befürworter der völkisch-nationalistischen Ideologien nutzten Propaganda, Lügen sowie verbale und physische Gewalt, um die Gesellschaft zu spalten und gegeneinander aufzuhetzen. Aufgrund dieser verschiedenen Probleme der Weimarer Republik wurden Personen gesucht, die für diese Lage verantwortlich sein sollten. In Kleingruppen wurden dem Kooperationskurs der Lüdinghauser Gymnasien je ein spezifisches Fallbeispiel gezeigt. Unter Anderem das Beispiel des jüdischen Kaufmanns Joseph Urias aus Hattingen, der fälschlicherweise eines Finanzskandals bezichtigt wurde und daraufhin nicht nur durch die verbale Hetze der Stadtbewohner, sondern auch durch die Verwüstung seines Kaufhauses in den Ruin getrieben wurde.

  • Zeitzeugen berichten im St.-Antonius-Gymnasium über die rasche Vollendung der Deutschen Einheit

    Der Tod von Michail Gorbatschov am 30. August ruft eindringlich in Erinnerung, welchen wagemutigen Prozess er mit seiner Reformpolitik in Bewegung setzte und der die Deutsche Einheit erst ermöglichte. Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt in Kooperation mit dem St.-Antonius-Gymnasium und dem Volkshochschulkreis Lüdinghausen wenige Tage vor dem Tag der Deutschen Einheit zu einem Zeitzeugenforum mit Diskussion ein. Thematisch geht es um die deutsche Wiedervereinigung und die Geschwindigkeit, in der sich die Deutsche Einheit vollzogen hat. Am 9. November 1989 öffnete sich die Mauer in Berlin und nur ein Jahr später war die Deutsche Einheit vollzogen.

    Über die Ereignisse rund um die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und die politischen Entscheidungen von historischer Tragweite berichten Pfarrer Stephan Bickhardt und der damalige stellvertretende Leiter des Kanzlerbüros unter Helmut Kohl, Dr. Stephan Eisel, MdB a.D., jeweils in einem Impulsvortrag.

    Über ihre persönliche Flucht aus der DDR über die österreichisch-ungarische Grenze berichtet eine weitere Zeitzeugin. Es schließt sich eine Diskussion mit den Zeitzeugen an, die gleichermaßen Schülerinnen und Schüler wie interessierte Bürgerinnen und Bürger einbezieht. Fragen aus dem Publikum sind ausdrücklich erwünscht.

    Das Zeitzeugenforum „Vom Traum zur Wirklichkeit – Der (schnelle) Weg zur Deutschen Einheit“ findet am 22. September (Donnerstag) um 18.00 Uhr in der Aula des St.-Antonius-Gymnasiums, Klosterstr. 22, 59348 Lüdinghausen statt. Der Eintritt ist frei. Unter www.vhs-luedinghausen.de können sich Interessierte online anmelden (Kursnummer 10105-L). Per E-Mail ist eine Anmeldung möglich beim VHS-Kreis Lüdinghausen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder beim St. Antonius-Gymnasium: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.