Englisch

  • "Think globally, act locally" - Reden aus dem Englischunterricht

     

    Reden aus dem Englisch-Unterricht

    Der Englisch-Grundkurs aus der Einführungsphase von Frau Arend hat in den letzten Wochen zum Thema "Think globally, act locally" gearbeitet. Nachdem im Präsenzunterricht viele unterschiedliche Aspekte dieses Themas vertieft wurden, konnten die Schülerinnen und Schüler sich zum Abschluss der Reihe selbst für einen Aspekt entscheiden, zu dem sie dann recherchierten und eine Rede verfassten. Im Distanzunterricht trugen die Schülerinnen und Schüler ihre selbstgeschriebenen Reden dann in einem kurzen Video vor. Um die wichtigsten Aspekte ihrer Rede auch visuell hervorzuheben, erstellten sie zusätzlich Poster.
    Es sind wirklich hervorragende Ergebnisse im Distanzunterricht entstanden, von denen wir hier drei präsentieren möchten:

  • Anton goes digital - Picture Stories mit der App Book Creator erstellen

     
    Die 7e erstellt Picture Stories mit Book Creator 
     

    „I like the project and our digital product“, da waren sich die Schülerinnen und Schüler der 7e in der abschließenden Feedbackabfrage des Unterrichtsvorhabens Solving a conflict: from a role play to a picture story einig. In Gruppen hatten sie zunächst ein Rollenspiel zu alltäglichen Konfliktsituationen geschrieben und präsentiert; Arbeitsschritte, mit denen die Lerngruppe vertraut ist. Diesmal galt es aber im Anschluss mithilfe unserer schuleigenen iPads ein digitales Produkt entstehen zu lassen.

    Nach kurzem Kennenlernen und Ausprobieren der zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten des Werkzeugs Book Creator entwarfen die Gruppen zunächst ein Storyboard als Planungsgrundlage für die Bildergeschichte. „Sollen wir mit gemalten Bildern arbeiten oder doch lieber mit Spielfiguren? Können wir Fotos von unseren Mitschülerinnen und Mitschülern verwenden oder müssen wir vorher das Einverständnis der Fotografierten einholen? Muss ich die Datei sichern, bevor ich sie in die Cloud hochlade? Ach ja, haben wir auch Conditional Sentences und die Phrases for Compromising benutzt?“ Fragen über Fragen. Schnell wurde deutlich, dass bei der digitalen Gestaltung nicht nur technische Kompetenz und Kreativität gefragt war, die Umsetzung musste darüber hinaus verantwortungsvoll und reflektiert erfolgen. Anforderungen, denen sich die 7e gerne stellte. Die Ergebnisse der Gruppen können sich sehen lassen.

    Ein Beispiel ist hier in der Anton-Cloud anzusehen.

    Die 7e erstellt Picture Stories mit Book Creator

     

  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse dokumentiert: Zwölf Anton-Schüler_innen erwarben Cambridge-Zertifikat

    Anton-Schüler_innen (Yago B., Ana B., Tatiana B., Patricia F., Katharina G., Laurenz H., Milea H., Lorenz J., Pepe K., Luis R., Julius S. und Mathilde Z.) mit Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt und Kursleiterin Sabine Düstersiek nach der Übergabe der Cambridge-Zertifikate.

    Bereits im vergangenen Dezember stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 des St. Antonius-Gymnasiums den anspruchsvollen Aufgaben der Cambridge Advanced English-Prüfung. In diesem Schuljahr wurde die Geduld der Prüflinge beim Warten auf die Zertifikate allerdings auf eine besondere Probe gestellt, denn als Folge des Brexit hingen die Urkunden - wie andere Importe aus dem Vereinigten Königreich auch - erst einmal beim Zoll fest.

    Aber nun steht fest: Alle haben bestanden! Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt überreichte den Teilnehmenden ihre wohlverdienten Zertifikate und freute sich mit ihnen über den Erfolg.

    Für den Erwerb dieses international anerkannten Sprachnachweises mussten die Prüflinge ihre Fähigkeiten in den Bereichen Lese- und Hörverstehen, Schreiben und Sprechen, Wortschatz und Grammatik unter Beweis stellen. Da das Anforderungsniveau nur wenig unter einer muttersprachlichen Sprachbeherrschung angesiedelt ist, feilten die Kandidat:innen ein Jahr lang während eines Vorbereitungskurses unter der Leitung von Englischlehrerin Sabine Düstersiek diszipliniert an ihren Fähigkeiten. Die Durchführung der Prüfungen erfolgte in Kooperation mit der Volkshochschule Münster, die mit der Koordination der Cambridge-Prüfungen an mehreren Schulen in der Region betraut ist.

    Das Zertifikat öffnet den Schüler_innen nach dem Abitur den Zugang zu einem Studium an vielen englischsprachigen Universitäten in der ganzen Welt. Auch die Personalchefs zahlreicher multinationaler Unternehmen akzeptieren bei der Auswahl qualifizierten Manager-Nachwuchses das CAE als Sprachnachweis.

     

    Auf dem Bild: Anton-Schüler_innen (Yago B., Ana B., Tatiana B., Patricia F., Katharina G., Laurenz H., Milea H., Lorenz J., Pepe K., Luis R., Julius S. und Mathilde Z.) mit Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt und Kursleiterin Sabine Düstersiek nach der Übergabe der Cambridge-Zertifikate.

  • Besuch im Englischunterricht der Klassen 8a und 6e

     Besuch im Englisch-Unterrichts

    Das sagt die Klasse 6e zum Besuch:

    „Heute hat uns der Amerikaner Gary, ein Freund von Herrn Tilmann, besucht. Er ist ein sehr lustiger und sympathischer Typ, der uns all unsere Fragen beantworten konnte. Es hat uns großen Spaß gemacht, mit ihm zu reden. Seine Geschichten waren sehr unterhaltsam. Wir haben eine Menge über Amerika und das Leben dort gelernt. Frau Peckrun und wir waren begeistert, dass wir uns nach zwei Jahren Englischunterricht am Anton ohne Probleme mit einem amerikanischen Muttersprachler unterhalten können, obwohl wir viele Vokabeln nicht kannten und Amerika bisher auch noch kein Thema im Unterricht war. Thank you Gary, it was a pleasure to have you at the Anton!“

  • Cambridge trotz Corona: Anton-Schüler und -Schülerinnen erwarben Sprach-Zertifikat

     Anton-Schüler und -Schülerinnen Lea T., Jan-Luca K., Anna B., Louisa T. und Kimberly S. mit Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt und Kursleiterin Sabine Düstersiek nach der Übergabe der Cambridge-Zertifikate

    In diesem Schuljahr läuft vieles anders als gewohnt, aber Gutes bleibt. Während üblicherweise die Prüfungen zum Erwerb des Cambridge Certificate of Advanced English (CAE) kurz vor den Sommerferien abgelegt werden, fanden die Prüfungen in diesem Durchgang um ein halbes Jahr verschoben erst im Dezember statt. Fünf Schülerinnen und Schüler stellten sich den anspruchsvollen schriftlichen Prüfungsaufgaben zunächst am Anton und absolvierten direkt im Anschluss den mündlichen Prüfungsteil an der Volkshochschule in Münster. Ungewöhnlich lang war in diesem Jahr auch die Wartezeit auf die Prüfungsergebnisse, aber nun konnten alle erleichtert aufatmen. Bestanden! In der vorigen Woche überreichte Frau Hüttenschmidt den erfolgreichen TeilnehmerInnen ihre Zertifikate.

  • Congratulations! 14-mal bilinguales Abitur verliehen

    Bilinguales Abitur verliehen

    14 Abiturient_innen erhielten im Rahmen der feierlichen Zeugnisvergabe zusätzlich zu ihrem Abiturzeugnis das Zertifikat des Landes NRW über das bilinguale Abitur. Die Absolvent_innen haben neben der Abiturprüfung im Fach Englisch auch die Prüfungen im dritten oder vierten Abiturfach in Geschichte oder Biologie mit Bravour in englischer Sprache abgelegt und damit diese besondere Auszeichnung erlangt.

    Das „Certificate of Participation in a Bilingual Stream in Addition to the Abitur Diploma” rangiert auf C1–Stufe, dem höchsten schulisch zu erreichenden Niveau nach dem europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Um die Vorgaben für das bilinguale Abitur zu erfüllen, braucht es neben der Freude am Umgang mit der englischen Sprache vor allem zusätzliche Leistungsbereitschaft. Den Abiturient_innen werden zukünftig englischsprachige Studiengänge offen stehen und in Bewerbungsgesprächen können sie nicht nur mit ihrer umfassenden Sprachkompetenz überzeugen, sondern auch besonderes Engagement nachweisen.

    Congratulations to:

    Lotta B., Kim B., Finn B., Simon B., Ana B. S., Laurenz H., Linus H., Darius H., Pepe K., Lars L., Emily S., Hannes S., Friederike W., Mathilde Z.

  • Von nigerianischen Amazonen und Bratkartoffeln mit Spiegelei

     

    Besuch von Josephat Obodo

    Seit einigen Wochen schon beschäftigt sich der Englisch LK von Frau Düstersiek mit dem Thema Nigeria, u. a. mit der Geschichte und den verschiedenen Kulturen des Landes. Außerdem wurde die Ungleichheit zwischen der armen und reichen Bevölkerung mit besonderem Blick auf die Millionenstadt Lagos thematisiert.

    Um den SchülerInnen diese Themen näher zu bringen, lud die Englisch-Referendarin Frau Overhage einen nigerianischen Bekannten in den Unterricht ein. Josephat Obodo kam im Rahmen eines Austausch-Programms der katholischen Kirche vor ca. 9 Jahren nach Münster, wo er als Priester in der Katholischen Hochschulgemeinde tätig ist. Zunächst hielt unser Gast einen kurzweiligen Vortrag in englischer Sprache über die „Amazons of Nigeria“, also die starken nigerianischen Frauen, bei dem er besonders den problematischen Einfluss der britischen Kolonialisierung auf die traditionell starke Rolle der Frauen hervorhob. Um den SchülerInnen die Kulturen des Landes zu verdeutlichen, bekleidete er einige von ihnen mit traditionellen Kleidungsstücken und erklärte die Bedeutung der verschiedenen Stoffmuster.

    Schließlich beantwortete Herr Obodo detail- und anekdotenreich eine Vielzahl von Fragen, die zuvor von den Schülern und Schülerinnen gesammelt worden waren. Von Fußball über deutsche und nigerianische Lieblingsgerichte, nigerianischen Rap und die als „Nollywood“ bezeichnete nigerianische Filmindustrie reichte der Bogen bis hin zu Fragen zur aktuellen politischen Lage in Nigeria. So kamen auch die Themen Korruption, jüngste Einschränkungen der Meinungsfreiheit sowie der Kampf gegen die Terrororganisation Boko Haram zur Sprache.

    An der Begeisterung, mit der Herr Obodo dem Englisch-Kurs Rede und Antwort stand, wurde besonders deutlich, dass er sehr stolz auf sein Heimatland ist und große Hoffnung hat, dass sich die Probleme Nigerias in der Zukunft lösen lassen werden. Besonders hob er in diesem Zusammenhang die Kreativität und das Engagement gerade der nigerianischen Jugend hervor.

    Mit seiner umfassenden Landeskenntnis und einem erfrischenden Humor sorgte Herr Obodo dafür, dass die SchülerInnen viel aus den zwei Stunden mitnehmen konnten. Zum Schluss hatte unser Gast auch noch eine Botschaft an seine deutschen ZuhörerInnen: „Relaaaax! You Germans are much too serious. Life is sweet.“