Assessmentcentertrainings 2014

 

Gute Traditionen müssen leben – und das Assessmentcentertraining für die Schülerinnen und Schüler der Q1 ist eine gute Tradition. So nehmen auch in diesem Jahr wieder knapp 70 Schülerinnen und Schüler des St.-Antonius Gymnasiums Lüdinghausen an den Bewerbertrainings teil. Ermöglicht werden die bei den Gymnasiasten sehr beliebten Seminare vor allem durch das große Engagement von Herrn Carsten Chytry, dem Geschäftsführer der Barmer GEK Lüdinghausen, der die ca. 4-stündigen Seminare an drei Terminen professionell leitet und die Schülerinnen und Schüler mit viel Know-How in die Regeln und Gepflogenheiten von Assessmentcentern einführt. Er gibt den Antonianern vielfältige Tipps zum richtigen Auftreten und lässt diese unter realitätsnahen Bedingungen in die Rolle von Bewerbern bzw. Bewerberinnen schlüpfen, um ihnen dann direktes Feedback zu geben. Am Anfang ist alles immer noch sehr spielerisch, aber je länger die Schüler in ihrer Rolle sind, desto mehr werden sie zu echten Bewerberinnen und Bewerbern. Dabei hilft Carsten Chytry den Schülerinnen und Schülern ihre Stärken und Schwächen aufzudecken und ihre Selbstpräsentation zu verbessern. Ein Riesenvorteil, wenn später echte Bewerbungssituationen eintreten.

Gute Traditionen können aber nur leben, wenn sie unterstützt werden – und die beiden Berufskoordinatoren des Antons, Anne Daheim und Christian Weyers, wissen, dass sie sich dafür herzlich bei der Sparkasse Lüdinghausen bedanken müssen. Diese sorgt mit ihren Räumlichkeiten für das passende Ambiente bei den Trainings. Herr Weyers betont, dass es für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Erfahrung ist, auch mal außerhalb des gewohnten Rahmens Schule eine Rückmeldung über das eigene Auftreten zu erhalten. Frau Anne Daheim fügt hinzu, dass das Anton seinen Schülerinnen und Schülern die Chance bieten möchte, bestens vorbereitet in ein Bewerberverfahren zu gehen, welches von immer mehr Unternehmen eingesetzt wird, um über die Eignung von Bewerberinnen und Bewerbern zu entscheiden. „Es ist ein großes Geschenk, dass wir Experten vor Ort haben, die uns in unserer Arbeit so unterstützen. Denn am besten lernt man eben von Profis!“, sind sich beide einig, dass die Zusammenarbeit mit Carsten Chytry ein Gewinn für das Anton ist.

Ohne Zweifel wird Berufsorientierung am Anton traditionell groß geschrieben – gerade wird sie aber noch professioneller, denn: Mit Beginn des laufenden Schuljahres ist die Steverschule auch als eines der ersten Gymnasien im Kreis Coesfeld in das neue Landesvorhaben „Kein Abschluss ohne Anschluss“ eingestiegen und möchte somit den Prozess der Berufsorientierung ab der Jahrgangsstufe 8 weiterentwickeln. „Früh in dieses Landesvorhaben einzusteigen, hat für uns den großen Vorteil die Berufsorientierung weiterhin an den neuesten Standards ausrichten und unseren Schülern maßgeschneiderte Angebote, die sie auf das Leben nach der Schule vorbereiten, anbieten zu können“ , erklärt Anne Daheim, „ Als wir das Konzept auf der Schulkonferenz vorgestellt haben, waren Schüler und Eltern begeistert und haben uns einstimmig den Auftrag gegeben, jetzt weiter durchzustarten!“ Im Rahmen dieses Vorhabens werden zum Beispiel alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 im zweiten Halbjahr u.a. an einer Potentialanalyse mit anschließender Beratung teilnehmen. Außerdem wird der Praxisanteil in der Berufsorientierung erhöht. „Berufe lernt man eben am besten dort kennen, wo sie ausgeübt werden.“ , ist sich Christian Weyers sicher.